kfd - St. Maximilian Kolbe

St. Maximilian Kolbe
kfd
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© 2018 St. Maximilian Kolbe
 
 

Programm 2018

Bilder vom Jahresausflug nach Worms 2018

Bilder von der Mädchensitzung 2018


Ausverkaufter Saal in der OT Ohmstraße

Besuch des Porzer Dreigestirns

Die eigene kfd-Showtanzgruppe

Die Konkurrenz der Männer

Die Kräfte im Hintergrund

Gedanken zum Taizé Gebet

Taizé ist eine französische Gemeinde im Département Saône-et-Loire, etwa 10 km nördlich von Cluny, in der Region Burgund. Bekannt geworden ist die Gemeinde durch die Gemeinschaft von Taizé, die sich 1949 in dem Ort angesiedelt hat. Sie zieht jedes Jahr tausende von Menschen an, vor allem viele junge Menschen. Wenn der Begriff „Taizé“ genannt wird, denkt man natürlich auch besonders an Frère Roger Schutz, den Gründer und lebenslangen Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé.

Roger Schutz studierte evangelische Theologie in Lausanne und Straßburg. Am 20. August 1940 kam er nach Taizé. Er versteckte Flüchtlinge, die vor der Nationalsozialistischen Führung oder der Gestapo fliehen mussten, Juden und Oppositionelle und brachte sie auch selbst in die Schweiz. Zunächst kümmerte er sich nach Kriegsende um Kriegswaise und ebenso um deutsche Kriegsgefangene, was die einheimische Bevölkerung nicht gut hieß. Aus diesem Engagement ging 1949 die Gründung der „Communauté de Taizé“ hervor, einer ökumenischen Bruderschaft. Frère Roger hat keine eigene Theologie entwickelt, sondern zeitlebens auf eine Versöhnung der christlichen Konfessionen hingearbeitet. „Lieben und es mit dem Leben sagen“ war sein Lebensziel. Ein besonderes Anliegen ist auch die Solidarität der christlichen Schwestern und Brüder mit den Ärmsten der Armen. 1970 kündigte Fr. Roger ein „Konzil der Jugend“ an. Das Konzil machte Taizé danach weltbekannt. So ist der Ort seit Jahrzehnten ein Anziehungspunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt.

Was uns heute besonders an einem Taizé- Gebet anspricht, man fühlt sich eingeladen, zur Ruhe zu kommen, zur Meditation. Die Gesänge werden häufig wiederholt und können bald mitgesungen werden. Dazwischen werden Gebetstexte gesprochen und Auszüge aus den Lesungen. Zu einem Taizé-Gebet gehören helle Farben, Orangetöne und viele Lichter. In manchen Kirchen werden Teppiche und Kissen ausgelegt oder Kniebänkchen aufgestellt. So kann jeder seine ganz persönliche Form finden, sich hinzusetzen, zu knien und aus dem Alltag heraus vor Gott zur Ruhe zu kommen.

Das erste Taizé-Gebet in unserer Gemeinde St. Maximilian Kolbe wurde durch die „Junge kfd“ initiiert, mit Hilfe unserer Pastoralreferentin, Frau Meyer. Es fand statt am Sonntag, 29. April um 19:30 Uhr in der Kirche St. Maximilian Kolbe/ Finkenberg. In ähnlicher Form möchten wir dies auch in der Kirche St. Fronleichnam wiederholen. Zu diesem ersten Termin kamen ca. 35 Besucher aus ganz Porz. Anschließend war im Bistro noch Gelegenheit zum geselligen Beisammensein und zum Austausch bei einem Glas Wein.

 

Die nächstes Gebete finden statt

                                                                

Taizégebet in St. Maximilian Kolbe